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2007, Gibraltar - Mallorca, Überführung
Stationen: Gibraltar, Cartagena, Ibiza, Mallorca
Eigentlich sollte die Reise in Malaga beginnen, aber die FREYA war –
aus der Karibik kommend – schon auf Gibraltar angelandet. Also Start Gibraltar, ...
mit Fehlstart, Motor streikt. Zurück
unter Segeln in die Marina Bay und Motor reparieren. Dann aber mit Traumstart:
zwei Tage und zwei Nächte mit achterlichem Wind non stop bis Cartagena (260 sm).
Kurzer Landgang, Boot aufklaren und am Abend weiter nach Ibiza. Leider auf halber Strecke
Flaute: Motor an, ... aus, ... reparieren. Bald alles im Griff, auch die Stimmung an Bord
steigt wieder bei frisch gebackener Torte aus der Konditorei Andreas. Durchfahrt
Formentera und Einlauf Ibiza-Stadthafen in Dunkelheit, das geht nur mit eingespieltem Team und guten (See-)Karten.
Während sich dann alle nach einem Anlegergläschen gegen 02 Uhr zur verdienten Ruhe legen,
begibt sich Andreas auf Landgang zum „Brötchen holen“ und trifft 07 Uhr pünktlich zum
Frühstück wieder ein. Landtag Ibiza, in dieser Jahreszeit noch ohne
Touristenmassen. Schon am Abend starten wir in die klare Nacht, Richtung Mallorca. Vollmond,
Wetterleuchten, Fähre von vorn, knapp 500 sm hinter uns in den wenigen Tagen. Wir sind im Hafen
Can Pastilla auf Mallorca nicht willkommen, „impossible, absolute impossible!“ Langes Wortgewirr aus Spanisch,
Englisch und wenig Deutsch. Ich muss mich nicht verstellen, ich verstehe nichts, gar nichts. Dann endlich: “one nihgt,
only one nihgt, O.K?” Das kann ich gern zusagen, denn unser Flieger geht morgen leider ohnehin wieder zurück
nach Deutschland. Endlich ein paar Stunden Landgang, am Playa bis zum Kiosk Nr. 6.
Ein Bier mit Blick auf das Meer! Und damit ist der Törn auch schon zu Ende,
pünktliche Übergabe in Mallorca. Die knapp 500 sm waren anstrengend, aber sehr interessant.
Großes Glück hatten wir mit dem überwiegend westlichen Winden. Kulinarische Höhepunkte auf
hoher See:: Frische Torten, aber bitte mit (viel) Sahne!! Dank an die Crew:
- Wache 1 hatte ich mit Ronny, (die sich als einzigste Frau an Bord sehr gut „geschlagen“ hat) und mit Stefan
- Wache 2: Andreas und Reinhart
- Wache 3: Hans-Jürgen und Peter
Das hat mal wieder viel Spaß gemacht!
Gunter
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